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Periyar National Park: Dort wo unser Tellicherry Pfeffer wächst

Heute möchte ich Ihnen kurz zeigen, wo unser Tellicherry Pfeffer herkommt. Wir haben ihn erst kürzlich in unser Programm aufgenommen, weil er gegenüber dem normalen Pfeffer einige Vorteile hat:

- stärkeres und kräftigeres Aroma des Tellicherry Pfeffers durch späte Ernte

- Herstellung direkt in Indien, der Heimat des Pfeffers

- braun-rötliche Färbung des Tellicherry Pfeffers als Qualitätsmerkmal gegenüber dem normalen schwarzen Pfeffer

- Herstellung von Kleinbauern im Periyar National Park

 

Unser Tellicherry unterscheidet sich bereits im Aussehen vom normalen schwarzen Pfeffer. Die Körner des Tellicherry Pfeffers sind deutlich größer als die des schwarzen Pfeffers, weil sie erst später geerntet werden und somit länger am Strauch reifen können. Dieses Qualitätsmerkmal nennt man in der Fachsprache TGSEB (Tellicherry Special Extra Bold), was übersetzt nichts anderes  als "Tellicherry Spezial Exra groß (Englisch ist doch eine einfache Sprache...) heißt. Im Gegensatz dazu nennt man die kleineren Pfefferbeeren nur TGEB (Tellicherry Extra Bold).

 

Durch die längere Reifezeit am Strauch entsteht aber auch die Gefahr, dass die Pfefferbeeren durch Unwetter oder Trockenheit Schaden nehmen. Gerade in den Ghat-Gebirgen an der indischen Westküste kann es zu starken Regenfällen kommen, weil sich die Regenfälle an dem Küstengebirge abregnen. Das kann dem Tellicherry Pfeffer leicht zum Verhängnis werden und ist ein Grund dafür, dass der Tellicherry Pfeffer teurer ist als der normale Pfeffer. Das Risiko, den Tellicherry Pfeffer am Strauch reifen zu lassen, ist für die Kleinbauern einfach höher und schlägt sich im Preis nieder.

 

Angebaut wird unser naturbelassener Tellicherry Pfeffer von ausgewählten Bauern direkt im Periyar National Park in Kerala, Westindien. Bekannt ist der Park nicht nur wegen seines Tellicherry Pfeffers, sondern weil er eine der größten Tigerpopulationen Indiens beheimatet. Unser Pfeffer lebt also in direkter Nachbarschaft zu den Tigern und wer kann schon ausschließen, ob so eine große Katze nicht des Nachts unter unseren Pfeffersträuchern umher schweift.

 

Der Periyar National Park an der Grenze zu Tamil Nadu umfasst eine Gesamtfläche von 777 km², wovon 350 km² als Kernzone für die Tiere und Pflanzen reserviert sind. Unser Pfeffer wird natürlich nicht in diesem hochsensiblen Kern des Parks angebaut, sondern im Randgebiet um den Park herum. Das touristische Zentrum des Parks ist ein malerischer See, der ein Waldgebiet überflutet hat und an dessen Ufern man viele Tiere beobachten kann.

 

Im Park finden sich neben den Tigern auch große Populationen von Gaurs und Wildschweinen, die dem Tiger natürlich als Nahrung dienen. Daneben findet man Elefanten, Pferdehirsche, Bartaffen, Fischotter, Asiatische Wildhunde und sogar ab und zu einen seltenen Leopard.

 

Wie Sie sehen können, beziehen wir unseren Tellicherry Pfeffer also nicht wie andere Händler einfach so vom Großhandel, sondern machen uns durchaus Gedanken, wie wir günstige, natürliche und leckere Produkte anbieten können. Der Gewinn versickert nicht so sehr bei den Zwischenhändlern, sondern kommt durch den Direktimport sehr viel schneller und in größerer Menge direkt bei dem Hersteller an. Somit leisten Sie und wir einen direkten Beitrag für die Entwicklung und den Erhalt dieser wunderbaren Region in Westindien und auch für das gute und friedliche Zusammenleben von Mensch und Tier im Periyar National Park.

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